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Ein Schritt zum forschend-entdeckenden Lernen

In meinem Physikunterricht rede ich zu viel. Auch wenn ich Schülerversuche durchführe, am Ende findet viele „Denkarbeit“ im Klassengespräch zentral statt. Seit längerem beschäftigt mich deswegen der Ansatz zum forschend-entdeckenden Physikunterricht.

Folgendes habe ich mir überlegt: Es werden Projektgruppen gebildet, die fest stehen. Diese sind die „Forscherteams“.

Zur Flexibilität wird das „kleine Forscherteam“ vom „großem Forscherteam“ unterschieden: immer 2 Schüler bilden ein kleines Team. Zwei kleine Teams ein großes. Somit gibt es z. B. bei 28 Schülern 7 große Teams und insgesamt 14 kleinere Teams. Nicht zufällig sitzen die großen Teams an 7 Gruppentischen (die 8. Sitzgruppe bleibt leer und dient zur Materialablage).

Seit gestern führe ich Projektmappen ein, einen einfachen Klemmordner mit simplem Deckblatt. Dort werden – für das Großteam – alle Materialien, Protokolle und Lösungsversuche von „Forschungsaufgaben“ gesammelt.

Ich bin mir nicht sicher, ob eine Projektmappe für jedes große Team (dies sind in der Regel 4 Schüler) ausreicht. Forschen meine Schüler in den kleineren Teams (sprich nur mit ihrem Partner), dann sind auch immer 2 Ausgaben der Ergebnisse im Ordner. Wir werden sehen. Dafür spricht allerdings, dass 7 Ordner einfacher zu handhaben sind als 14. Ach ja, ich vergaß: die Projektordner verbleiben bei mir, die werden nicht mit nach Hause genommen. Denn garantiert ist der- oder diejenige, die ihn mit nimmt in der nächsten Physikstunde krank.

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